Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Kunst in der Spareinrichtung

Traditionelle Verkaufsausstellung weihnachtlicher Keramik-, Holz- und Flechtarbeiten der Oberlin Werkstätten

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_aktuell_news_aktiva_2016_1.jpgIm Rahmen ihres sozialen Engagements gibt die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG (PWG 1956 eG) den Oberlin Werkstätten seit vielen Jahren die Möglichkeit, sich und die Arbeiten der Werkstatt in der Veranstaltungsreihe „Kunst in der Spareinrichtung“ vorzustellen Als anerkannte Werkstatt verfolgt die Einrichtung ausschließlich gemeinnützige Zwecke zur Förderung solcher Personen, die auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sind. Eine Besonderheit der Werkstatt ist die Vielfalt der Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen: Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung, mit psychischen Beeinträchtigungen sowie Menschen mit Hör- und Sehbehinderungen und Autismus. Die Oberlin Werkstätten bieten derzeit circa 400 Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz. Das Angebotsspektrum ist sehr vielfältig und reicht von Korb- und Flechtarbeiten über Fahrradreparaturen, Aktenvernichtung bis hin zu Keramik- und Metallarbeiten. Bis Anfang Januar 2018 haben Interessierte die Gelegenheit, sich die liebevoll und mit viel Geschick gefertigten Produkte anzusehen und käuflich zu erwerben.

Viele unserer Genossenschaftsmitglieder sowie Mitarbeiter sind in ihrer Freizeit kreativ und künstlerisch tätig: sie malen, fotografieren oder bildhauern. Häufig fehlt diesem Personenkreis – wenn er es denn möchte – eine Plattform, um seine Exponate sinnvoll präsentieren zu können. Wir wollen die Räume unserer Spareinrichtung zur Verfügung stellen, um die Werke unserer Künstler auszustellen. Besucht werden können die Ausstellungen zu den bekannten Öffnungszeiten der Spareinrichtung.

Wer ebenfalls interessiert ist, seine Werke einmal einem größeren Publikum vorzustellen, kann sich gern beim Vorstand oder Herrn Dr. Harms in der Geschäftsstelle melden.

Die Ausstellungen werden regelmäßig mit der Unterstützung von sozialen Projekten oder Aktionen verbunden.

Bilder von Christian Heinze

Christian Heinze 2015 stellte der bekannte Potsdamer Maler und Grafiker Christian Heinze bei der PWG 1956 eG aus.

Geboren 1941 in Dresden, studierte Heinze an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und legte 1966 sein Diplom für Malerei bei Prof. Michaelis ab. Seit 1966 ist er als Maler und Grafiker freiberuflich in Potsdam tätig. Studienreisen führten ihn u.a. nach Tadschikistan, Libanon und Simbabwe. 1989/1990 baute er ein neues Atelier und eine Tiefdruckerei in Potsdam auf. Zu weiteren Studienreisen weilte er u.a. in Italien, Portugal und Ägypten. Zu den Themen seiner Bilder gehören Landschaft und Architektur in und um Potsdam ebenso wie an der Ostsee oder in der Toscana. Außerdem zählen Porträts und Akte zu Heinzes vielseitigen künstlerischen Schaffen. Seine Arbeiten waren bereits in diversen Einzelausstellungen und Beteiligungen zu sehen.

Potsdam von Oben

Eine Ausstellung von Gerhard Kuss

Im Frühjahr 2011 präsentierte Gerhard Kuss Fotografien von Potsdam. Der Fotograf wählte dabei eine ungewöhnliche Perspektive für seine Fotoserie über Potsdam - er fotografierte die Stadt von Oben. In den vergangenen zwei Jahren hat er fast alle Hochhäuser und Türme bestiegen und mehr als 1.000 Fotos geschossen. In gewisser Weise drehte Gerhard Kuss das fotografische Prinzip um, indem er sich einen - erhöhten - Standort aussuchte und schaute, was von dort fotografiert werden konnte. Dem Betrachter bietet sich bei den Bildern oft ein ungewohnter Blick auf Straßen, Plätze und Gebäude.

 

Bilder von Fred Kuhlmann

KuhlmannIm Sommer 2014 fand in der Spareinrichtung eine Ausstellung mit Bildern des Malers Fred Kuhlmann statt. Wichtigstes Motiv seiner Bilder ist die Natur. "Mich fasziniert die Schönheit und Vielfalt der Natur, das Spiel mit Licht und Schatten, von Farben und Formen, von Sanftheit und Strenge. Meine Bilder zeigen die Natur, wie ich sie erlebe und empfinde: intuitiv, leidenschaftlich."

 

Malerei-Zeichnung-Skulptur von Chris Hinze und Mikos Meininger

SpielbeinVom 17. Februar bis zum 29. April 2012 fand in der Spareinrichtung eine Ausstellung der bekannten Potsdamer Künstler Chris Hinze und Mikos Meininger statt. „Spielbein – Standbein“ wählten Sie als Titel der Präsentation. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zwei Skulpturen in Gestalt menschlicher Figuren, die Chris Hinze aus Kiefernstämmen herausgearbeitet hat. Mit Hinzes Figuren korrespondieren Mikos Meiningers grafisch-farbig aufs Blatt gesetzte „Stehende Figuren“.

Chris Hinze und Mikos Meininger haben 2009 das Atelierhaus „sans titre“ gegründet, das sich auf dem Grundstück der PWG 1956 eG in der Französischen Straße 18 befindet. Gemeinsam wurden bereits in der Vergangenheit weitere Projekte und Veranstaltungen im Rahmen der Gemeinschaftspflege für Genossenschaftsmitglieder organisiert.

Die Vernissage fand am 16. Februar 2012 unter anderem im Beisein der Potsdamer Beigeordneten für Bildung, Kultur und Sport Dr. Iris Jana Magdowski statt.

Die Märkische Allgemeine berichtete am 6. März 2012 über die Ausstellung.

Lars GabryschKunst in der Spareinrichtung 

Digitale Infrarotfotografie von Lars Gabrysch

Im Mai und Juni 2012 stellte Genossenschaftsmitglied Lars Gabrysch Fotografien in der Spareinrichtung aus. Gabrysch hat ein breit gefächertes Spektrum in seinem fotografischen Schaffen und sich mit Panorama- und Landschaftsfotografien schon einen Namen gemacht. In seiner Ausstellung in der Spareinrichtung erzielte er mit digitalen Infrarotfotografien überraschende wie faszinierende Effekte.

DESWOS 2011Kunst in der Spareinrichtung 

„Not a pretty picture – Kein schönes Bild“ – Fotos des indischen Fotografen Sudharak Olwe

Vom 7. September 2011 bis 28. Oktober 2011 fand in der Spareinrichtung eine Sonderausstellung statt, bei der von der DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. Fotos des indischen Fotografen Sudharak Olwe zu den Arbeits- und Wohnbedingungen der Müllarbeiter von Mumbai (Bombay) präsentiert wurden.
Thema der Ausstellung waren Indiens „Unberührbare“, die sich selber Dalits nennen, und die nach wie vor die Drecksarbeit unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen und bei kärglicher Entlohnung machen. Die Dalits suchen die Solidarität aus dem Ausland, um eine menschliche Behandlung und die universell geltenden Menschenrechte für sich einzufordern. Die Ausstellung „Not a pretty picture – Kein schönes Bild“ soll helfen, die Kehrseite des schönen Glanzes von Bombay mit ins Bild zu rücken – so, wie die Müllwerker ihre Stadt täglich sehen und erfahren.
Die DESWOS fördert in ihren indischen Projekten hauptsächlich Projekte der Dalits und Adivasis, also der ursprünglichen Bewohner des Subkontinents. Dabei geht es vor allem um die Wahrung der Rechte der Dalits in den Gemeinderäten und auf allen Ebenen von Regierung und Verwaltung. Viele der Partnerorganisationen der DESWOS haben dies erkannt und nutzen die Mobilisierung und das Interesse an gemeinsamer Arbeit in den Projekten, um auch aufklärende Arbeit mit den oft bereits entmutigten und verzweifelten Menschen zu beginnen. Gemeinsam mit anderen Wohnungsunternehmen unterstützt die PWG 1956 eG dieses Vorhaben.
Die Vernissage fand am 6. September 2011 im Beisein der Beigeordneten Potsdams für Soziales, Jugend, Gesundheit, Ordnung und Umweltschutz Frau Elona Müller-Preinesberger sowie des Geschäftsführers der DESWOS Werner Wilkens statt.

Kunst in der Spareinrichtung 

„Four Seasons (4 Jahreszeiten)“ von Nadine Conrad

Die junge Potsdamer Diplom Multimediadesignerin Nadine Conrad stellte im Juli und August 2011 einen Teil ihrer Arbeiten aus dem Grafik-und Webdesign vor. Die Besucher ließen sich faszinieren sowie inspirieren von der Entdeckungsreise durch die digitale sowie reale Welt der Kunst. Einen Überblick der Werke finden Sie unter www.nadineconrad-postproduction.de.

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Potsdam grüßt Bonn
Eine Ausstellung von Hans-Peter Callsen und Marie-Luise Mertes-Callsen

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_kunst_sparen_guertel3.jpg Vom 14. April 2010 bis 6. Mai 2010 war in der Spareinrichtung eine Ausstellung von Ledergürteln mit selbst entworfenen und gefertigten Schließen in Goldschmiedequalität zu sehen. Das Bonner Ehepaar Hans-Peter Callsen und Marie-Luise Mertes-Callsen betreibt neben der Lederwerkstatt auch eine Metallwerkstatt, in der die Schließen nach eigenen Vorstellungen hergestellt und somit völlig neuartige Verschlusstechniken für Gürtel angeboten werden können. Die Gürtel können in Breite, Farbe, Länge und Verschlussart nach den Wünschen der Kunden hergestellt werden. Verwendet werden nur pflanzlich gegerbtes und durchgefärbtes Rinderoberleder sowie qualitätsvolle Schnallen aus massivem Messing und Neusilber.

Wir leisteten mit dieser Ausstellung auch einen kleinen Beitrag zur Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Bonn. Potsdams Städtepartnerschaften hat die PWG 1956 eG bereits in der Vergangenheit für eigene Aktivitäten genutzt. Wir konnten u.a. für die Einweihung des Französischen Quartiers im August 2005 den damaligen Oberbürgermeister von Bobigny, Herrn Bernhard Birsinger, als Gast gewinnen. Bei der Vernissage am 13. April 2010 wies Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs auf die guten und beständigen Kontakte zwischen den beiden Partnerstädten hin.

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Bei der Vernissage am 13. April 2010 sammelte die PWG 1956 eG Spenden für die von der DESWOS (Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V.) organisierte Aufbauhilfe für die Erdbebenopfer in Haiti.