Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Kunst in der Spareinrichtung

von Ute C. Seidel


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Arbeit von Ute C. Seidel

Vom 25. Oktober 2004 bis 26. November 2004 wurde die Ausstellungsreihe "Kunst in der Spareinrichtung" mit Encaustic-Malerei von Ute C. Seidel unter dem Titel "Träumereien in Wachs" fortgesetzt.
Die Künstlerin Ute C. Seidel nutzt seit einiger Zeit als Mitglied eine Wohnung der Genossenschaft und begann sich im Jahr 2000 mit der Encaustic zu beschäftigen. Sie absolvierte zahlreiche Kurse und wurde Mitglied im Kunstverein Encaustic e.V. In den letzten vier Jahren hatte sie bereits zehn Ausstellungen ihrer Werke. Ute C. Seidel ist es ein besonderes Anliegen, sich im Rahmen der Rheuma-Liga vor allem für rheumakranke Kinder einzusetzen.


Gabriele Häusler

Gabriele Häusler
Gabriele Häusler

Im Sommer 2004 fand eine Ausstellung unter dem Motto: "Gegen Krebs durch Farbige Illusion" von Gabriele Häusler statt. Die Ausstellung war die erste Station einer Wanderausstellung, die von der Brandenburgischen Krebsgesellschaft e.V. veranstaltet wurde. Ein Teil des Erlöses der während der Ausstellung verkauften Bilder kam der Krebsgesellschaft zu Gute. Die geborene Kleinmachnowerin unterstützt seit mehreren Jahren ehrenamtlich die Aktion "Aktiv gegen Krebs" der Brandenburgischen Krebsgesellschaft e.V. mit Schmink- und Motivationsseminaren für Frauen in der Krebstherapie. Die PWG 1956 eG unterstützte im Rahmen der Ausstellung die Krebsgesellschaft mit einer zusätzlichen Spende, die angesichts immer weniger öffentlicher Gelder für die psycho-soziale Betreuung von Patienten und Angehörigen gern angenommen wurde.

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_kunst_sparen_BerndFuchsI.jpgDen Auftakt in unserer Ausstellungsreihe "Kunst in der Spareinrichtung" machte im Frühjahr 2004 Bernd Fuchs mit seiner Präsentation von Ölgemälden. Bernd Fuchs ist den Bewohnern seit vielen Jahren als Verwalter bei der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG bekannt und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit der Malerei. Landschaften, Stadtmotive und Farbspielereien mit Objekten der Natur beherrschen seine Arbeiten. In autodidaktischer Weise versucht er Stil und Technik für sich zu harmonisieren. Eröffnet wurde die Ausstellung mit einer Vernissage, bei der u.a. der bekannte Potsdamer Maler Alfred Schmidt und Birgit Müller, Vorsitzende der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung, anwesend waren. Großen Anklang fanden die Bilder auch bei den Kunden unserer Spareinrichtung.

Puppen hat es schon immer gegeben - Zur Ausstellung von Dr. Senta Siller im Sommer 2009

b_200_150_16777215_0_0_images_stories_kunst_sparen_puppen_klein.jpgBeweise dafür liefern eindeutige Gräberfunde in Südamerika, dem Subkontinent, Japan, Italien, Griechenland und andere Fundorte auf der ganzen Welt. Aus vielerlei Materialien wie Holz, Wachs, Ton, Stoff, waren sie nicht nur Spielzeug, sondern wurden oft auch als Opfersymbole und Kultgegenstände verwendet, u.a. in Form von miniaturisierten Menschenabbildungen. Auch heute noch werden sie bei verschiedenen Völkern noch als Fetisch benutzt, wodurch sich die Kultfigur entwickelt hat, oder das aus der Kultfigur entwickelte Spielzeug.

Über die Rolle als Spielzeug mit pädagogischem Stellenwert hinaus sind Puppen realistische Dokumente der vergangenen und aktuellen Zeit und somit eine wichtige Quelle für unser Wissen über das Spielen, Leben, Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften,- sie sind somit wichtiger Kulturträger!
 
Dr Senta Siller begründete verschiedene Projekte in Pakistan, Kamerun, Kolumbien, u.a., in denen durch die Anfertigung von kunsthandwerklichen Produkten der ganz besonderen Art, ein Weg der kleinen, aber nachhaltigen Schritte in der Entwicklung im ländlichen Raum, Hilfe zur Selbsthilfe, die Eindämmung der Landflucht durch einkommensschaffende Maßnahmen für die Landbevölkerung, als zweites Standbein geschaffen wird. Puppen werden hier in liebevoller Handarbeit hergestellt und in originalen Trachten mit verschiedenen Accessoires bekleidet. Stoffmuster und Arten des Kleides finden dadurch eine Wiederbelebung und einen wichtigen Platz im Alltag.