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70 Jahre PWG 1956: Jubiläumsempfang in der Potsdamer Mitte

Vorstand der PWG 1956 beim Jubiläumsempfang 2026
Vorstand der PWG 1956 eG beim Jubiläumsempfang zum 70-jährigen Bestehen der Genossenschaft in der Potsdamer Mitte. V.l.n.r: Klaus-Dieter Boshold, Roman Poosch und Christoph Bänsch. © Lutz Langer

Die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG feiert ihr 70-jähriges Bestehen.

Beim Jubiläumsempfang im Plögerschen Gasthof in der Potsdamer Mitte blickte die Genossenschaft gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wohnungswirtschaft und Stadtgesellschaft auf ihre Geschichte und auf die Zukunft des genossenschaftlichen Wohnens in Potsdam.

Was am 5. März 1956 als Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft begann, ist heute eine starke Gemeinschaft mit mehr als 8.000 Mitgliedern, über 4.400 Wohnungen und rund 65 Gewerbeeinheiten. Seit sieben Jahrzehnten steht die PWG 1956 für bezahlbaren Wohnraum, stabile Nachbarschaften und nachhaltige Stadtentwicklung in Potsdam.

 

Wertschätzung für die Rolle der Genossenschaft in Potsdam

Zum Auftakt des Empfangs begrüßten der Aufsichtsratsvorsitzende Arne Huhn sowie die Vorstände Roman Poosch und Christoph Bänsch die Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wohnungswirtschaft.

Auch Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel würdigte die Bedeutung der Genossenschaft für die Stadt:

„Die PWG 1956 ist seit sieben Jahrzehnten ein stabiler und verlässlicher Partner für Potsdam. Sie schafft bezahlbaren Wohnraum, stärkt Nachbarschaften und trägt maßgeblich zu einer sozialen Stadtentwicklung bei.“

Für die Wohnungswirtschaft sprach Matthias Brauner von der Landesgeschäftsstelle des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen und betonte die Rolle der Genossenschaften für eine langfristig stabile Wohnraumversorgung.

 

Eine musikalische Reise durch sieben Jahrzehnte

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war eine musikalisch-historische Zeitreise durch die Geschichte der Genossenschaft.

Die „Human Jukebox“ Robert Bernier und Carsten Hagenau verbanden Musik, Erinnerungen und historische Ereignisse aus verschiedenen Jahrzehnten. So entstand ein lebendiger Rückblick auf die Entwicklung der Genossenschaft – vom Wiederaufbau der Nachkriegszeit über die Veränderungen nach der Wiedervereinigung bis zu den heutigen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft.

 

Austausch über die Zukunft des Wohnens

Der Jubiläumsempfang bot auch Raum für Gespräche über die Zukunft des Wohnens in Potsdam. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung und Wohnungswirtschaft diskutierten über Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau, nachhaltige Quartiersentwicklung und die Bedeutung genossenschaftlicher Modelle.

Vorstandssprecher Roman Poosch betonte:

„70 Jahre sind kein Anlass, sich auszuruhen. Gerade in Zeiten steigender Baukosten, wachsender Städte und neuer Klimaziele zeigt sich, wie wichtig stabile genossenschaftliche Strukturen für den Wohnungsmarkt sind.“

 

Verantwortung für kommende Generationen

Seit ihrer Gründung hat die PWG 1956 die Entwicklung der Stadt Potsdam aktiv begleitet – vom Wiederaufbau über die umfassende Modernisierung vieler Wohnquartiere nach der Wende bis hin zu aktuellen Neubauprojekten und Klimaschutzmaßnahmen.

Ein besonderes Merkmal der Genossenschaft ist ihre Spareinrichtung, die seit mehr als 25 Jahren besteht und in Brandenburg einzigartig ist. Mitglieder investieren dabei direkt in ihre eigene Genossenschaft und unterstützen so Modernisierung, Neubau und nachhaltige Wohnprojekte.

Vorstand Christoph Bänsch fasst den Anspruch der Genossenschaft zusammen:

„Wir bauen und investieren nicht nur für heute, sondern tragen Verantwortung für kommende Generationen.“

Sieben Jahrzehnte nach ihrer Gründung zeigt die PWG 1956, dass genossenschaftliches Wohnen ein wichtiger Bestandteil der sozialen Stadtentwicklung in Potsdam bleibt.

 

Fotos © Lutz Langer

09.03.2026