Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

Die Genossenschaft mit Spareinrichtung

RichtfestRichtfestDie Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG (PWG 1956 eG) feierte am 1. August 2014 im Beisein von Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und BBU-Vorstand Maren Kern Richtfest für das Bauvorhaben „Wohnen an der Französischen Kirche“.

 

Der Sprecher des Vorstandes der PWG 1956 eG Wolfram Gay stellte in seiner Begrüßung das Vorhaben an der Französischen Kirche noch einmal vor und verwies darauf, dass es hierbei um die Wiederherstellung der historischen Bebauung am Bassinplatz geht, in bester Innenstadtlage, mit guten Verkehrsanbindungen und Einkaufsmöglichkeiten, in der Nähe von medizinischen Einrichtungen und Kulturstätten.

Maßstabsgetreu wiedererrichtet werden die zwei dokumentierten Holländer-Häuser mit zwei Vollgeschossen und ausgebautem Dachraum. Drei weitere Häuser, für die kein historischer Bestand dokumentiert ist, passen sich der historischen Situation an. Gebaut werden 32 Ein- bis Dreiraumwohnungen zwischen ca. 45 und 90 m² Wohnfläche sowie Gemeinschaftsräume und Gewerbeeinheiten. Die Gesamtnutzfläche beträgt ca. 2.400 m². Von den 32 Wohnungen werden zwei Drittel barrierefrei errichtet. Der Energiestandard liegt bei 70% eines Vergleichsgebäudes. Das geplante Investitionsvolumen beträgt etwa 6.300.000 Euro. Die Grundnutzungsgebühr (Kaltmiete) für die Wohnungen wird nach momentanem Stand mit ca. 10,00 Euro / pro m² Wohnfläche kalkuliert, zuzüglich ca. 2,50 Euro / pro m² für Betriebskosten kalt/warm. Die Fertigstellung des Projektes ist für Ende 2015 vorgesehen.

Der Oberbürgermeister betonte in seinem Grußwort die Notwendigkeit des Wohnungsbaus in Potsdam, unserer beständig weiter wachsenden Landeshauptstadt. Der Bevölkerungszuwachs wird auch in den kommenden Jahren enorm sein, dringend gebraucht wird deshalb neuer Wohnraum.

Maren Kern, Vorstandsmitglied des BBU - Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., ging auf die Mietenentwicklung in Potsdam ein und zeigte sich überzeugt, dass auf Grund des bisherigen zügigen Baufortschritts ein früherer Fertigstellungstermin als Ende 2015 zu erwarten sei.

Herbert Knopf als Architekt hob die Herausforderungen hervor, die mit den Anforderungen an den Denkmalschutz sowie an das moderne Bauen gleichermaßen verbunden waren.

Den Intentionen genossenschaftlichen Wohnens folgend, sollen mit dem Bauvorhaben Wohnideen wieder initiiert und mit den Bewohnern ein Vereinsleben organisiert werden, das ein generationsübergreifendes und selbstbestimmtes Wohnen und Leben in der Gemeinschaft ermöglicht. Der dafür gegründete Verein „Generationen Projekte Potsdam – Erfahrung trifft Neugier e.V. stellte beim Richtfest sich und seine Ziele ebenfalls vor.

Es folgten Richtspruch, das Setzen des Richtkranzes, das Anschneiden der Richtfesttorte und das Einschlagen des letzten Nagels. Dank wurde gesagt allen Bauschaffenden für ihre bisherige Arbeit.